Tilapia & Co.
Wie Exotenfische die Speisekarten erobern Noch vor wenigen Jahren völlig unbekannt, ist der Tilapia heute eine der begehrten und meist gezüchteten Fischarten weltweit. Der "Exot" stammt aus den Gewässern der tropischen und subtropischen Gebiete von Afrika, Madagaskar, Südamerika und Asien und gilt auf dem Weltmarkt wegen seiner Vielfalt als "Fisch des Jahrtausends". Je nach Lebensraum und Art besitzen Tilapien eine andere Körperform: bräunlich mit dunklen Querringen und scheibenförmig bei Vorkommen im Nil, eher heller mit zwei zusammenführenden Rückflossen bei den Vertretern seiner Art im Mosambik. "Dieser Fisch überzeugt Feinschmecker durch seine zarte Konsistenz, die sich für unterschiedliche Zubereitungsarten eignet - ob braten, grillen oder dünsten", weiß Harald Jerke, METRO Cash & Carry-Experte für Frischfisch.
Der Fischexperte beobachtet, dass Feinschmeckerrestaurants immer mehr Exotenfische wie den Tilapia auf ihre Speisekarten setzen. Das Angebot trägt diesem Trend Rechnung: "Vom senegalesischen Zackenbarsch bis zum Pangasius aus dem Mekong-Delta finden sich rund 100 Exoten in unserem Sortiment - frisch vor Ort oder bestellbar", so Jerke. "Selbstverständlich sind darunter keine geschützten Arten oder Fische, die über Netzfang angelandet werden."
Besonders begehrt bei Gastronomen sind derzeit beispielsweise auch der Rote Drachenkopf, der Barramundi oder der Sankt Petersfisch. Letzterer zeichnet sich durch imposante Stachelflossen und einen runden Fleck auf der Flanke aus, dem Fingerabdruck des Apostel Petrus, wie die Legende verrät.