Vom Feld in den Markt
Alle Prozesse im Blick

Qualität auf jeder Etappe


Vom Hersteller bis ins Warenregal legt ein Produkt häufig lange Strecken zurück. Insbesondere bei frischer Ware ist es für den Erhalt der Qualität entscheidend, dass alle Beteiligten entlang der gesamten Prozesskette mit großer Sorgfalt vorgehen - wie etwa bei Obst und Gemüse.

Stufe 1 - Landwirtschaft: Auf der Ebene der landwirtschaftlichen Erzeuger in Europa ist der Standard EurepGAP von der Aussaat bis zur Ernte die wichtigste Referenz zur Überprüfung von Qualitätskriterien. Neutrale Institute analysieren Produktproben und achten zudem auf folgende Faktoren: Pestizideinsatz und Düngung, HACCP-Anforderungen und die Rückverfolgbarkeit der Produkte bis zum Anbaugebiet.

Stufe 2 - Verpackung: Einige der geernteten Früchte - beispielsweise Tomaten - werden weiterverarbeitet, andere gehen direkt in den Verkauf. In beiden Fällen spielt auch die Verpackung für den Erhalt der Qualität eine Rolle. Die Auditierung der Prozesse bis zur Verladung erfolgt nach dem International Food Standard , individuell für jede Produktsorte. Unabhängige Experten prüfen und dokumentieren, ob bei Sortierung, Sensorik und Sorgfalt allen Vorgaben entsprochen wurde. Weitere wichtige Kriterien sind die HACCP-Anforderungen , die Bedürfnisse der Kunden und die Rückverfolgbarkeit der Produkte bis zum Lieferanten.

Stufe 3 - Weiterverarbeitung zu Fertigware: Tomaten sind eine Zutat für zahlreiche Fertigprodukte wie Pizzen, Aufläufe oder Pastagerichte. Auch in dieser Form müssen sie gezielten produkt- und problemorientierten Untersuchungen standhalten. Die Prüfer interessieren sich auf dieser Etappe vor allem für die sichtbare und versteckte Qualität, für Pestizidrückstände und Umweltkontaminanten beispielsweise durch verschmutztes Grundwasser.

Stufe 4 - Logistik: Nach der Verpackung oder Weiterverarbeitung haben die Produkte häufig noch lange Strecken per Flugzeug, Lkw oder Schiff vor sich. Die Transportsysteme werden systematisch überwacht. Regelmäßig werden - auch in den Zwischenlägern - Produktuntersuchungen durchgeführt, vom Wareneingang bis zur Auslieferung in den Markt. Maßstab ist vor allem der Standard IFS Logistik . Im Fokus stehen insbesondere gesetzliche Anforderungen wie HACCP , Frische, Reife und Kennzeichnung der Produkte oder die Temperaturführung.

Stufe 5 - Großmarkt: Sobald die Ware im Markt eingetroffen ist, greift das Qualitäts- und Eigenkontrollsystem (QEKS). Dieser Abschnitt umfasst die gesamte letzte Etappe, die das Produkt vom Wareneingang im Markt bis zum Verkauf zurücklegt. Einige wichtige Maßnahmen und Kriterien in dieser Phase sind die Frischekontrolle in der Warenauslage, die computergestützte Einhaltung der Temperatur - der Temperaturpuffer für unsere Kunden liegt dabei sogar höher als gesetzlich vorgeschrieben - die Sauberkeit insgesamt und die Kennzeichnung der Ware. Durch Schulungen der Mitarbeiter stellt METRO Cash & Carry Deutschland sicher, dass das Know-how im Großmarkt stets auf dem aktuellen Stand ist.

Prüfungen für Prüfer
Eine Reihe grundlegender Kriterien ist an mehreren Stationen der Prozesskette relevant: So besteht METRO Cash & Carry Deutschland wie die gesamte METRO Group bei den Erzeugern, beim Verpacken und im Großmarkt auf neutralen Kontrollen durch Auditunternehmen, die nach dem ISO-Standard 45011 zertifiziert sind. Für die Labore gilt der Standard ISO 17025. Die zertifizierten Prüfer bewerten regelmäßig alle an der Prozesskette beteiligten Betriebe - Hersteller und Lieferanten ebenso wie Logistik-Dienstleister und Großmärkte.
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